Fakten rund um Manuka

Gewinnung des Manuka Honigs

Der Prozess der Gewinnung des Manuka Honigs beginnt bei den neuseeländischen Bienen, welche den Nektar der wertvollen Manuka-Blüten zu ihren Waben tragen und dort lagern. Während der Lagerung bildet sich der essenzielle Wirkstoff des Manuka Honigs, das sogenannte „Methylglyoxal“.

Die Ernte des Manuka Honigs ist im Vergleich zu anderen Honigarten besonders aufwändig:

Die neuseeländische Manuka Pflanze blüht an unterschiedlichen Orten Neuseelands zu unterschiedlichen Zeiten, wobei die Blütezeit zwischen vier und sechs Wochen andauert. Der Nektar der Manuka Pflanze wird zudem stark vom Wetter beeinflusst, denn Regen, Wind oder Kälte wirken sich einschränkend auf die Bienenaktivität aus. Sobald die Blütezeit der Manuka Pflanze zu Ende geht, muss der Honig sofort geerntet werden, um seine Reinheit sicherzustellen. Zunächst wird die Gesundheit der Bienen schonend überprüft, um die Qualität des Honigs beurteilen zu können. Erst danach beginnt der Ernte- und Vertriebsprozess.

Die Manuka Pflanze

Die Jahrtausende alte neuseeländische Manuka Pflanze, oder auch „Südseemyrte“ genannt, gehört zu der Myrtengewächs-Familie und ist an ihren weissen, roten oder auch rosanen Blüten erkennbar.
Die Manuka Pflanze zeichnet sich durch Widerstands- und Anpassungsfähigkeit aus und ist mit nur wenigen Nährstoffen bereits überlebensfähig.

Sie ist vor allem für ihre heilende Naturkraft bekannt.
Aus ihr kann man diverse Heilmittel gewinnen, die vielseitig einsetzbar sind und mittlerweile einen unverzichtbaren Teil in der natürlichen Heilkunde eingenommen haben.

Geschichte des Manuka Honigs

Der Manuka Honig ist seit vielen tausenden Jahren ein natürliches Mittel mit heilenden Kräften.
Selbst die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, wussten von der Heilkraft dieses Honigs.

Der Botaniker Joseph Banks, Teil der James Cooks Expedition der Weltumsegelung, machte als erstes auf die Südseemyrte (Manuka-Pflanze) aufmerksam.

Er fand heraus, dass die Südseemyrte von den Maori als Heilmittel genutzt wurde.
Sie behandelten damit Wunden und stellten Sud her, um Magen-Darm-Beschwerden zu lindern.